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Köln: Stadtportrait

Köln am Rhein hat heute ~1.084.000 Einwohner und ist kreisfrei. Die Stadt hat in NRW die meisten Einwohner, sie ist die viertgrößte Stadt Deutschlands. Der umgebende Ballungsraum umfasst die Kölner Bucht und das Oberbergische Land mit über vier Millionen Einwohnern. Noch etwas weiter gefasst ist Köln das Zentrum der Metropolregion Rheinland, in der etwa neun Millionen Menschen leben. Die Ursprünge der Stadtgeschichte reichen über zwei Jahrtausende zurück, dementsprechend gibt es in der rheinischen Metropole bedeutende Sehenswürdigkeiten wie den Kölner Dom und höchst interessante romanische Kirchen sowie weitere mittelalterliche Baudenkmäler. Auch ist hier das Zentrum des rheinischen Karnevals. Die Gründung erfolgte durch die Römer als Oppidum Ubiorum, 50 n. Chr. erhielt der Ort als Colonia Claudia Ara Agrippinensium die Stadtrechte. Übersetzt bedeutet dieser Name „Claudische Kolonie und Opferstätte der Agrippinenser“. Seinen wirtschaftlichen Aufschwung schon in frühesten Zeiten verdankte Köln seiner günstigen Lage am Rhein, zudem kreuzten sich hier bedeutende West-Ost-Handelsstraßen. Kirchenfürsten erkoren schon frühzeitig die Kommune zu ihrem Refugium, wodurch diese bereits im Heiligen Römischen Reich überregionale Geltung gewann. Noch immer hat hier mit dem Erzbistum Köln die größte römisch-katholische Diözese Deutschlands ihren Sitz. Bis 1803 war Köln Sitz des gleichnamigen Kurfürstentums und gleichzeitig Mitglied der Hanse, was die Wirtschaft zusätzlich stärkte.

Kölner Wirtschaft

Köln ist kulturell und als Wirtschaftsstandort gleichermaßen bedeutsam. Wichtige Wirtschaftszweige sind beispielsweise die Chemie- und die Automobilindustrie. Der Chemiekonzern Lanxess und Autohersteller wie Toyota und Ford betreiben hier Firmensitze und Produktionsstätten. Der Karneval ist ein wichtiger Wirtschaftsfaktor, zudem sind in der Stadt wichtige Fernseh- und Rundfunkstationen (RTL, WDR), Filmstudios, Musikproduzenten, Verlage und weitere Medienunternehmen angesiedelt. Im Kunsthandel ist Köln international bedeutsam. Dazu passt die weltweit älteste Kunstmesse Art Cologne, weitere wichtige Messen sind die Fototechnikmesse photokina, die FIBO (Fitness- und Gesundheitsmesse), die Süßwarenmesse und die Gamescom (Videospiele), die jeweils auf ihrem Sektor Weltleitmessen sind. Gestützt wird die Wirtschaft vom Bildungsstandort Köln: An der Kölner Universität sind rund 52.000 Studenten eingeschrieben, an der Technischen Hochschule rund 28.000 Studenten. Hinzu kommen weitere Hochschulen. Innerhalb der alten Bundesländer ist die Stadt als Bildungs- und Forschungsstandort führend, im Osten Deutschlands wird sie nur von Berlin übertroffen. Nicht zuletzt ist Köln ein sehr bedeutender Verkehrsknotenpunkt mit vier Bahnhöfen, vier Binnenhäfen und einem Flughafen. Der Handel und der Verkehr haben in Köln eine uralte Tradition, in anderen Wirtschaftsbereichen erfolgten immer wieder strukturelle Wandlungen. Das Kölner BIB lag 2021 bei ~65 Milliarden Euro, pro Kopf lag es bei ~60.500 Euro und damit deutlich über dem Deutschland- und NRW-Durchschnitt. PricewaterhouseCoopers kürten 2015 Köln zur „digitalsten Stadt in Deutschland“, der Zukunftsatlas bescheinigt der Stadt „sehr hohe Zukunftschancen“. Die Kölner Wirtschaftsstruktur ist heute stark diversifiziert. Die wichtigsten Wirtschaftszweige sind:

  • Chemie
  • Automobilindustrie
  • Finanzwirtschaft (Banken und Versicherungen)
  • Medien
  • Energie- und Wasserversorgung
  • Lebensmittelindustrie
  • Information/Kommunikation
  • Immobilienwirtschaft
  • Tourismus
  • Messe- und Kongresswirtschaft
  • Handel
  • Verkehr
  • öffentliche Dienstleistungen

Der gesamte Dienstleistungssektor, zu dem auch die Finanz-, Immobilien-, Messe- und Kongresswirtschaft sowie der Tourismus gehören, trägt zu mehr als der Hälfte der Kölner Bruttowertschöpfung bei. Das ist im internationalen Vergleich vollkommen normal. Dennoch ist Köln immer noch ein bedeutender Industriestandort.

Stadtbild von Köln

Es gibt ein römisches Köln, weil die erste Besiedlung des Stadtgebietes schon ab 19 v. Chr. durch den römischen Feldherrn Agrippa begann und ein Straßennetz nach römischem Vorbild erhielt, ein mittelalterliches Köln (Rathaus, Stapelhaus, Gürzenich), ein preußisches Köln (Festungsring mit Forts), ein ab dem 20. Jahrhundert entstandenes neuzeitliches Köln und das Köln der Nachkriegszeit. Durch die enormen Kriegszerstörungen, die rund 80 % der Bausubstanz betrafen, erfolgte ein Neuaufbau nach 1945 im damals präferierten modernen, autogerechten Stil, der bis heute in großen Teilen das Stadtbild prägt. Historische Bauten rekonstruierte man nach dem Krieg weitestgehend originalgetreu. Prägend für das Stadtbild sind auch die Rheinbrücken, so die Severinsbrücke, die Deutzer Brücke, die Konstantinbrücke (schon 310 erbaut, älteste Rheinbrück in Köln), die Hohenzollernbrücke und die Rodenkirchener Autobahnbrücke.

Bedeutende Kirchen in Köln

  • Kölner Dom (Gotik)
  • Groß St. Martin (Romanik)
  • St. Severin (Romanik)
  • Basilika St. Andreas (Romanik)
  • St. Maria (Romanik)
  • St. Aposteln (Romanik)
  • St. Ursula (Romanik)
  • St. Gereon (Romanik)
  • St. Pantaleon (Romanik)
  • St. Peter (Gotik)
  • Minoritenkirche (Gotik)
  • St. Mariä Himmelfahrt (Barock)
  • Ursulinenkirche (Barock)
  • Parks und Grünflächen

Linksrheinisch verfügt Köln über zwei Grüngürtel, außerdem sorgen Parks für das Grün in der Stadt. Dazu gehören der 1828 entstandene große Stadtgarten, der Volksgarten in der Südstadt, der Aachener Weiher, der Blücherpark, der Vorgebirgspark, der Klettenbergpark, der Rheinpark und der Fritz-Encke-Volkspark. Am Fühlinger See befindet sich ein Naherholungs- und Sportgebiet. Im Grunde handelt es sich um sieben miteinander verbundene Seen, auf denen es auch eine Regattastrecke gibt. Die Kölner und ihre Gäste können hier baden, schwimmen, angeln, mit dem Kanu fahren, windsurfen und rudern.

Geschichte von Köln

Der Name Köln stammt vom lateinischen Colonia Claudia Ara Agrippinensium. Aus Colonia wurde im Laufe der Zeit zuerst Coellen, dann Cöllen, Cölln, Cöln und schließlich Köln. Ihren antiken Namen bekam die Stadt von der römischen Kaiserin Agrippina, die am Rhein geboren wurde und der Siedlung Oppidum Ubiorum 50 n. Chr. die Stadtrechte verlieh. Im Frühmittelalter erlangte Köln eine größere Bedeutung. Die Franken eroberten sie 455 und machten sie zur Hauptstadt eines Teilkönigreiches. 862 überfielen die Wikinger erstmals die Stadt, die auf Schiffen über den Rhein anreisten. Die Überfälle wiederholten sich bis zur Brandschatzung 882, bis die Stadtväter ihre Festungsanlagen deutlich stärkten und schon 883 den Wikingern widerstehen konnten. Ab dem 10. Jahrhundert entstanden im Zuge von Stiftsgründungen die bedeutenden romanische Kirchenbauten, Köln wurde zum geistlichen Zentrum und Pilgerort. Im Hochmittelalter lebten über 40.000 Einwohner in Köln, was damals Rang 1 unter allen deutschsprachigen Städten bedeutete. Zwischen 1180 und 1250 bauten die Kölner ihre bedeutende Stadtmauer mit zwölf Toren, darunter sieben gewaltigen Doppelturmtorburgen. Ab dem 12. Jahrhundert war Köln neben Rom, Jerusalem und Konstantinopel eine von vier christlichen Städten mit Sancta im Stadtnamen und beschloss, ein unerreicht großes Gotteshaus zu errichten. 1248 wurde der Grundstein für den Kölner Dom gelegt. Seine Fertigstellung zog sich über Jahrhunderte hin. 1475 wurde Köln freie Reichsstadt. Ein Religionszwist löste zwischen 1583 den 1588 Truchsessischen Krieg aus, der zu Verwüstungen führte, während der nachfolgende Dreißigjährige Krieg (1618 – 1648) die Stadt unversehrt ließ, die sich immer wieder von Belagerungen und Eroberungsversuchen freikaufen konnte. Köln verdiente sogar prächtig am Krieg durch seine Waffenproduktion und den Waffenhandel. Während und nach der Reformation blieb Köln katholisch, es widerstand im 18. Jahrhundert auch weitgehend den Ideen der Aufklärung. Im Oktober 1794 besetzten napoleonische Truppen kampflos die Stadt, die danach keine freie Reichsstadt mehr war, sondern dem französischen Département de la Roer zugeschlagen wurde. Dessen Hauptstadt war Aachen. Die Kölner stimmten der Besatzung mehrheitlich zu, denn die Franzosen führten eine fortschrittliche Politik und Verwaltung ein. Auch Napoleon wurde bei einem Besuch 1804 begeistert empfangen. Im Zuge der Befreiungskriege gelangte Köln 1815 an Preußen und stieg dort zur zweitwichtigsten Stadt nach Berlin auf. Der deutsche Kaiser Wilhelm forcierte 1880 auch die Fertigstellung des Kölner Doms, womit der Bau 632 Jahre gedauert hatte. Die Stadt erlitt im Ersten und Zweiten Weltkrieg schwere Zerstörungen durch Luftbombardements, die schwersten im Zweiten Weltkrieg. Danach wurde sie neu aufgebaut, wobei nur historisch bedeutende Gebäude (so die meisten der oben genannten Sakralbauten) möglichst originalgetreu rekonstruiert wurden. Ab der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts entwickelte sich Köln erneut zur blühenden Metropole.

Quellen: